Zur Person



Ilona Piel

Ilona Piel, Studium der Sozialpädagogik, widmet sich in ihrer Arbeit der Vermittlung der Ausdrucksformen von Körpersprache in den unterschiedlichsten Kommunikationssituationen und vor allem den verschiedenen Formen der Theaterarbeit.

Im Vordergrund ihrer Tätigkeit steht die Förderung von kreativen Prozessen für den persönlichen, den Geschäfts- und Berufserfolg. Der Einsatz von unterschiedlichen Theatermethoden, u. a. dem eigens entwickelten Dialog-Theater und Elemente aus dem "Theater der Unterdrückten" von Augusto Boal prägen ihre tägliche Arbeit.

Seit 1993 ist sie als Trainerin im Bereich ‚Soziale Trainingskurse’ (Anti-Gewalt-Trainings) mit straffälligen Jugendlichen und Heranwachsenden tätig und entwickelte seitdem vielfältige Konzepte mit den Schwerpunkten Kommunikation – Körpersprache – Theaterarbeit.

Ihre Kernkompetenz liegt in der Vermittlung von Kommunikationstechniken, Förderung von kreativen Prozessen und der Theaterarbeit mit der Entwicklung von Performances.

Auf Fachtagungen und Kongressen stellt sie in Zusammenarbeit mit einem Fachkollegen das Trainingskonzept regelmäßig dem Fachpublikum vor.

Darüber hinaus besitzt sie eine langjährige Erfahrung als Lehrbeauftragte im Fachbereich Sozialpädagogik an der Evangelischen Fachhochschule in Bochum und hält Gastvorträge an der Fachhochschule für Sozialpädagogik in Düsseldorf.

Fortbildungen in Nonverbaler Kommunikation, Psychodrama, Humor und Paradoxe Methoden in der Verhaltenstherapie, Lösungsorientierte Kurztherapie, Konfliktmanagement, Schauspiel- und Theaterkurse führten sie mehr in die Arbeit mit anderen Zielgruppen.

Seit 1996 arbeitet sie als freiberufliche Trainerin in Zusammenarbeit mit verschiedenen Teampartnern in Unternehmen, Vereinen und Verbänden, Schulen, im Bereich der Kinder und Jugendhilfe, kirchlichen Einrichtungen, der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Erziehungsberatungsstellen und mit der Polizei zusammen.

Im Jahr 2004 nahm sie an einem Schauspielkurs des Kammerensemble Neuss mit anschließenden Theateraufführungen teil.

Seitdem nimmt die Theaterkunst in ihrer Arbeit einen immer größeren Raum ein. In Zusammenarbeit mit Achim Schnegule hat sie das innovative Konzept des Dialog-Theaters entwickelt. Zur Zeit ist sie mit der Entwicklung von Theaterprojekten und dem Tanztheaterprojekt AkzepTANZ (Begegnungen) beschäftigt.

"Kontakt kommt vor Konsens und Kooperation." Dieser Leitgedanke von Rüdiger Fabry hat ihre Arbeit bis heute entscheidend geprägt. Seinen Anregungen und seinem Coaching ist sie mit großem Dank verbunden. Er hat sie entscheidend auf dem Weg zum Theater als

"Spiel des Lebens" begleitet.

Was ihr bei der Arbeit wichtig ist? "Wir spielen uns in die Herzen der Menschen."


Wesentliche Impulse erhielt sie von Rüdiger Fabry, Karl-Heinz Schmitt und Chris Amrhein.